BulletZimmerei - Vi Holzbau
Die Idee
 
Geht man einige Jahre zurück, war im Holzbau der Einsatz von 3 unterschiedlichen Programmen für die Bereiche:

A -  Verkauf/Präsentation 
B -  Bauantrag/Werkplanung 
C -  Holzbau/Werkplanung 

ganz normal. Dass dies wirtschaftlich betrachtet enormes Optimierungspotential beinhaltet, stellten verschiedene Marktteilnehmer fest. Als erstes Ergebnis wurde 1999 in Rosenheim mit DtH (Datentransfer Holzbau) ein Format vorgestellt, welches den Datenaustausch zwischen diversen Holzbauprogrammen ermöglichen sollte. Aus dieser Grundidee sind zum Teil Schnittstellenformate entstanden, die Sie auch heute in Vi Plan finden und die eine Datenübergabe an SEMA, cadwork, bocad, Dietrichs und Weto ermöglichen. Gleichzeitig wurde eine 2-Systemstrategie entwickelt. Zielstellung war es, einen Datenaustausch zu ermöglichen, der eine Neuerfassung bereits vorhandener Informationen nahezu überflüssig macht.
 
 
 
 
Die Ausweitung des Verkaufsprogramms auf den Bereich Bauantragsplanung war aufgrund der hier vorhandenen Kalkulationskompetenz ebenso zwangsläufig, wie die Erweiterung der Holzbauprogramme im Bereich Werkplanung. Mit dem Bauantrag und/oder der Bemusterung waren sinnvolle Übergabezeitpunkte praktisch vorgegeben.
 
 
Die Kalkulation
 
Nachdem die Geometrieübergabe in 3D mit diversen Programmen in unterschiedlichen Integrationstiefen umgesetzt wurde und immer mehr Unternehmen diese Möglichkeiten auch praktisch nutzten, kam relativ schnell die Kalkulation als weiterer relevanter Aspekt auf den Tisch. Viele Ausführungsdetails, wie Wand- und Deckenaufbauten, werden in der Kalkulation definiert und auch preislich berücksichtigt. Diese nun wieder in die Pläne einzufügen, hätte keinen wirtschaftlichen Vorteil im Vergleich zur Arbeit mit drei Systemen gebracht.
 
 
 
 
So entstand die Idee, bei der Übergabe der 3D-Daten der Planung auf sämtliche Details der Kalkulation zugreifen zu können. Diese Entwicklung wurde in unterschiedlichen Tiefen mit SEMA, cadwork und Dietrichs realisiert. Die folgende Beschreibung referenziert auf die SEMA-Schnittstelle.
 
 
Die Basis
 
Als erstes wurden Kopplungen für die klassischen Projektdaten wie Bauherr, Bauort etc. geschaffen. Die „Denkweise“ der Systeme, wie z.B. was ist Innen/ Außen, was ist ein Geschoss und wo kommt die Bezeichnung her, wurden Stück für Stück übersetzbar gemacht. Als nächstes wurden Möglichkeiten geschaffen, festzulegen, in welche Schicht - zum Beispiel beim Aufbau der Außenwände - die Geometrie im Holzbauprogramm eingelesen werden soll. Nachdem dies in der Praxis mit verschiedenen Unternehmen vorangetrieben wurde, stellten alle Beteiligten recht bald fest, dass jedes Unternehmen den Aufbau und den Inhalt seiner Stammdaten teilweise sehr eigen gestaltet.
 
 
 
 
Der Konfigurator

Damit jedes Unternehmen seine eigene Art, die Stammdaten zu interpretieren, beibehalten konnte - und dies gilt hier für Vi Plan UND Vi Kalk UND das Holzbauprogramm - wurde mit dem Holzbaukonfigurator eine Übersetzungsebene geschaffen, die es den Unternehmen ermöglicht, die Daten von A nach B zu übersetzen. Hierfür ein paar Beispiele:

Beispiel A
Es werden unterschiedliche Außenwandaufbauten ausgeführt. Dafür existieren im Holzbauprogramm unterschiedliche Stammdatensets. Die Bauantragsplanung wird im gekauften Standardwandaufbau ausgeführt, der durchaus in der Kalkulation, z.B. durch eine andere Holzschalung, Ständerausführung oder Beplankung, geändert werden kann.

Lösung: Bei der Übergabe der Außenwände wird die Geometrie vom Konfigurator, der die Einstellungen der Kalkulation verwendet, in die Achse des Ständers verschoben und inkl. des korrekten Stammdatennamens an das Holzbauprogramm übergeben. Handelt es sich um eine Gebäudetrennwand, wird durch den Konfigurator innerhalb des Stammdatensatzes des Holzbauprogramms für die jeweiligen Wände der normale Putzträger durch eine Brandschutzausführung ausgetauscht, wohlgemerkt ohne dass dafür ein separates Stammdatenset nötig ist.





Beispiel B
Es werden sowohl geschlossene Decken, als auch sichtbare Balkendecken verwendet. In der Vorplanung soll es dafür keinen Unterschied geben, da diese Entscheidung erst später aus finanziellen Gründen gefällt wird. In der Kalkulation kann die Deckenausführung geschossweise gesteuert werden und es können Detailfestlegungen, wie z.B. welche aussteifende Platte zur Ausführung kommt, getroffen werden. Die Außenwände werden grundsätzlich auf die Deckenbalken gesetzt, die Innenwände auf die aussteifende Beplankung der Decke und diese ist bei geschlossener Decke 20mm und bei Sichtbalkenlage 35mm.

Lösung: In der Bauantragsplanung wird die Deckenstärke auf die Stärke der Balkenlage eingestellt - alles andere als Beplankung oder als Teil des Fußbodenaufbaus. Der Konfigurator prüft bei der Übergabe, welche Deckenausführung verkauft wurde und bei jeder Innenwand, auf welcher Decke diese steht. Je nachdem wird durch den Konfigurator die Geometrie der Innenwand an deren Unterkante entweder um 20mm oder um 35mm abgeschnitten. Im Holzbauprogramm kommen die jeweils richtigen Werte an.
 
 
Ihr Mehrwert

Der wirtschaftliche Mehrwert ist in jedem Fall von den eingesetzten Programmen, dem Aufbau der Stammdaten und den zu treffenden Entscheidungen über die Kopplung abhängig. Er wird mit Sicherheit deutlich über dem liegen, was die meisten erwarten - WENN Sie die richtige Entscheidung treffen.
BulletProspekt Zimmerei
Prospekt Zimmerei | .pdf file   
BulletVorteile der Durchgängigkeit aus Anwendersicht
Marco Adler
Adlerhaus GmbH
 
Durch den Einsatz von Vi2000 für den Verkauf, die Angebotskalkulation, die Bauantragsplanung und die Kalkulation von Nachträgen haben wir unseren Aufwand um mehr als die Hälfte reduzieren können. Die Zeitersparnis ist ein wichtiger Faktor, jedoch bei weitem nicht alles.
 
Die zusätzlichen Vorteile sind:
 
  • Transparenz für unsere Kunden und Mitarbeiter
  • Der Kalkulator muss kein Spezialist sein, das steigert die Unabhängigkeit
  • Schnelligkeit bei nachträglichen Änderungen an der Planung und der Kalkulation
  • Vertrauensgewinn in unser Unternehmen durch Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Professionalität
 
Dank der automatischen Weiterverwendung sowohl der 3D-Planungsdaten als auch der relevanten Daten der Kalkulation, sind wir in der Lage, in xxx* einen Großteil der Routinearbeit zu vereinfachen. Wir konnten so die Bearbeitungszeit eines Projektes um mehr als eineinhalb Tage reduzieren.
 
Auch hier gibt es neben der Zeit weitere Vorteile.
 
Teure Planungsfehler, die z.B. durch falsche oder vergessene Übertragung von einem CAD in das Holzbauprogramm erfolgten, gehören genauso der Vergangenheit an wie die Verwendung von falschen Bauteilen, das vergessen von Bearbeitungsmakros oder anderen wichtigen Elementen.
 
Das Zusammenspiel von xxx* und Vi2000 ist für unser Unternehmen ein nicht mehr wegzudenkender Erfolgsfaktor.
 
*Da Vi2000 über Schnittstellen zu diversen Holzbauprogrammen - SEMA, cadwork, bocad, Dietrich's, Weto + allgemeine DTH-Schnittstelle - verfügt, haben wir das von der Firma Adlerhaus GmbH verwendete Programm unkenntlich gemacht.
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